Nach 30-jähriger Präsenz auf der Kabarett-Szene
tut man sich vielerorts immer noch schwer,
was unseren Namen angeht.
Da haben wir uns nun mittlerweile einen Namen gemacht,
aber aussprechen oder gar deuten kann ihn noch längst nicht
jeder. Dabei ist es ganz einfach, und das Wort vom
"Thespiskarren", das wir für unsere Zwecke etwas verfremdet
haben, hat sich im Sprachgebrauch doch längst etabliert.
Sollte man meinen ...
Alsdann, der Ursprung ist klassisch:
jener Thespis gilt als der älteste Tragödiendichter aus dem
alten Griechenland. Um 535 v.Chr. - also schon ein paar
Jährchen her - führte er umherziehend seine Stücke auf;
nicht auf der Bühne, so berichtet Horaz, sondern auf einem
Wagen, der dann als "Thespiskarren" in die
Theater- und Literaturgeschichte einging.
Davon ableitend, verstehen wir uns als umherziehende Narren, gastierende Kabarettisten.
Statt Tragödien haben wir allerdings Satire im Gepäck.

Und auch unser "Karren" ist nicht mehr so vorsintflutlich wie dereinst im alten Hellas.
Das Tourneegeschäft hat sich halt seit Thespis’ Zeiten etwas verändert ...
30jähriges Jubiläum >